MAX Kirche (St. Maximilian), Maxplatz, 40213 Düsseldorf - Carlstadt (2009)
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Thomas Bernhardt Thomas Bernhardt
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MAX Kirche (St. Maximilian)

Maxplatz (40213 Carlstadt)


Ein lauschiges Plätzchen mit Denkmal-Brunnen direkt neben der Max-Kirche ist der Max-Platz. Hier kann man Bilder zur Stadgeschichte in Bronze sehen, im kühlen Wasser die Hände erfrischen und auf einer Bank dem Treiben in der Karlstadt zuschauen oder die kreischende Kinderschar betrachten, die aus der benachbarten Max-Schule nach Hause strebt. Hier ging auch Heinrich Heine zur Schule und hier ist das HISTORISCHE KLASSENZIMMER mit Schulmuseum zu besichtigen! Sehenswert! Mit sechs Franziskaner-Mönchen begann die Geschichte der St. Maximilian-Kirche, die von den Düsseldorfern "Max-Kirche" genannt wird. Diese Mönche begannen 1651 mit ihrer christlichen Arbeit, den Stadtmenschen das Christentum näher zu bringen. Sie waren bei den Einwohnern sehr beliebt. Mit Spendengeldern konnten sie schon früh beginnen, Kloster und Kirche zu bauen. Bald wurden die Gebäude jedoch zu klein. 1737 feierte man den ersten Gottesdienst in der neuen größeren Kirche, der heutigen St. Maximilian-Kirche. Die Franziskaner waren unter anderem deshalb so beliebt, weil sie eine für alle Bürger zugängliche Krankenstation betrieben. Arme und Kranke wurden von ihnen gespeist und eingekleidet. Die Franziskaner errichteten 1695 neben dem Klostergebäude eine sogenannte Laienschule. Das war der Vorläufer der heutigen Max-Schule. Hier ging der Düsseldorfer Dichter Heinrich Heine von 1807 bis 1814 in die Schule. In der Max-Schule findest Du heute einen Verein, der dort ein "Schulmuseum" eröffnet hat. Daneben befindet sich ein "Historisches Klassenzimmer", das genauso aussieht, wie Klassenzimmer von Schulen vor über 100 Jahren! Hier kannst Du Unterricht erleben, wie er einmal früher war. An der Citadellstraße befindet sich ein Nebeneingang der Max-Schule. Links von der Tür gibt es eine Hochwasser-Marke, die anzeigt, wie hoch hier schon einmal das Rheinwasser in den Straßen stand. Deshalb sind die Eingänge auch alle etwas höher gebaut! Rechts neben der Tür siehst Du eine Tafel, die sagt, dass Heinrich Heine hier zur Schule ging. Neben der Max-Kirche ist das ehemalige Kloster umgebaut worden. Im Jahre 2006 eröffnete hier eine Begegnungsstätte mit Vortragsraum und Restaurant. Der Gebäude-Komplex nennt sich "Max-Haus", hier gibt es auch Ausstellungen oder man kann in Kellergewölben Spuren der alten Klosteranlagen finden.

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