13. Rubens. Himmelfahrt Mariae, Ehrenhof 3, 40479 Düsseldorf - Pempelfort (1930)
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13. Rubens. Himmelfahrt Mariae

Ehrenhof 3 (40479 Pempelfort)


Die Düsseldorfer Gemäldegalerle, im wesentlichen geschaffen durch den volkstümlichen Kurfürsten Johann Wilhelm II. (Jan Wellem), war einst eine der bedeutendsten der Erde. Sie enthielt Gemälde von Rafael, Michelangelo, Correggio, Rubens, van Dyck, Albrecht Dürer, Rembrandt u. a. Insgesamt waren 358 Kunstwerke von unermeßlichem Wert vorhanden. Von diesem Glanz ist Düsseldorf außer einem schönen Franz Hals nur dies Kolossalgemälde der "Himmelfahrt Mariae" von Rubens geblieben. Als 1805 der Einzug der Franzosen drohte, ließ Kurfürst Max von Bayern, der zu gleicher Zeit auch über das Herzogtum Barg herrschte, dessen Hauptstadt Düsseldorf war, die Gemäldegalerie nach München überführen. Die "Himmelfahrt Mariae" blieb wegen ihrer Größe vor dem Schicksal bewahrt und somit Düsseldorf erhalten. Die anderen Gemälde kamen nicht mehr an den Rhein zurück, und haben München und seine Museen weltberühmt gemaoht. Der Kurfürst hatte die Wegschaffung der Kunstschätze angeblich im ihrem Schutze und zum Wohle der Stadt Düsseldorf sowie des bergischen Landes angeordnet. Als er dann aber das Herzogtum Berg an die Franzosen abtrat und von Napoleons Gnaden König von Bayern wurde, hat er alles da behalten und alle Bemühungen Düsseldorfs, sein unersätzliches Eigentum wieder zu erlangen, sind erfolglos geblieben, So kündet diesen herrliche Werk von Rubens als einen der wenigen, noch von vorhandener Pracht und ruft immer wieder Bedauern über den unschätzbaren Verlust wach, den Düsseldorf durch die Wegschaffung der Galerie erlitten hat.

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