Sehenswürdigkeiten der Carlstadt
Denkmäler
Heinrich-Heine-Denkmal am Schwanenmarkt
Düsseldorf würdigte Heinrich Heine als einen der bedeutendsten deutschen Dichter in den letzten Jahrzehnten auf vielfältige Weise. Zu seinem 125. Todestag wurde am 17.2.1981 am Schwanenmarkt in der Carlstadt das Heinrich-Heine-Monument des Düsseldorfer Künstlers Bert Gerresheim enthüllt, welches lange Zeit in der Öffentlichkeit umstritten war. Gerresheim, der sich motivisch an Heines Totenmaske orientierte, stellt hier nicht den ironischen und selbstbewussten Dichter dar, sondern den todeskranken, innerlich zerrissenen Menschen Heine, dessen zersprengtes Gesicht auf der von zahlreichen Symbolen umgebenen Grünfläche liegt. Das Sein Heine-Denkmal soll vom Betrachter als "Fragemal" wahrgenommen werden und darüber hinaus die gestalterischen und interpretatorischen Möglichkeiten eines zeitgenössischen Persönlichkeitsdenkmals verdeutlichen, das insbesondere durch seine distanzlose Erfahrbarkeit neue Sichtweisen ermöglicht. Die Stadt Düsseldorf verdankt dieses Heine-Denkmal der Privatinitiative des Bankiers Stefan Kaminski.
Mariensäule in der Orangeriestraße
Die Mariensäule wurde 1873 aufgestellt und ist das einzige öffentliche religiöses Denkmal im ursprünglichen Düsseldorfer Stadtgebiet. Anlass war die Verkündigung des Dogmas von der Unbefleckten Empfängnis, das Papst Pius IX. 1854 verkündet hatte.
Kultureinrichtungen
Das Polnische Institut Düsseldorf
Das Polnische Institut Düsseldorf ist eine kulturelle Einrichtung des Außenministeriums der Republik Polen. Als einziges Polnisches Institut in den westdeutschen Ländern wurde es 1993 eröffnet.Es versteht sich als Begegnungsstätte für Deutsche und Polen aus allen Gesellschaftsschichten. Seine Aufgabe besteht im Wesentlichen darin, die polnische Kultur in Deutschland vorzustellen und zu fördern. Kunst, Zeitgeschichte und Politik sind gleichermaßen Schwerpunkte seiner Arbeit. Durch Förderung der Begegnungen und die Vermittlung zwischenmenschlicher Kontakte zwischen Polen und Deutschen und zwischen Institutionen beider Länder möchte das Institut einen Beitrag zum innereuropäischen Dialog leisten.
Homepage des Polnischen Instituts
Institut Francais
Das Institut français Düsseldorf ist eines der ältesten seiner Art in Deutschland und wurde 1950 gegründet. Es befindet sich mitten in der Düsseldorfer Carlstadt im Palais Wittgenstein in der Bilker Straße. Es erteilt Auskunft zu allen Frankreich betreffenden Fragen und bietet neben einem reichhaltigem Kulturprogramm auch Sprachkurse an.
Homepage des Institut Francais
Heinrich-Heine-Institut
Das Heinrich-Heine-Institut in der Bilker Straße stellt ein Zentrum der internationalen Heine-Forschung dar und verfügt über umfangreiche Archiv- und Bibliotheksbestände zu Leben und Werk des Dichters, der Rheinischen Literatur sowie zu Robert Schumann. Es ist das weltweit einzige Museum für den 1797 in Düsseldorf geborenen Dichter. Neben der Dauerausstellung "Heinrich Heine. Nähe und Ferne" finden im Institut regelmäßig Sonderausstellungen statt, die sich inhaltlich dem Heine-Umkreis sowie den Themenschwerpunkten des Hauses widmen. Abgerundet wird das Ausstellungsprogramm durch zusätzliche Veranstaltungen, die über den Stand der Forschung informieren, Sonderausstellungen begleiten und der kritischen Literaturvermittlung und -diskussion ein Forum bieten.
Homepage des Heinrich-Heine-Instituts
Robert-Schumann-Gesellschaft
Die Robert-Schumann-Gesellschaft e.V. Düsseldorf wurde am 20. März 1979 ins Leben gerufen und zählt zur Zeit ca. 400 Mitglieder, darunter prominente Interpreten und renommierte Musikwissenschaftler. Der Verein dient der künstlerischen und wissenschaftlichen Pflege des musikalischen Erbes von Robert Schumann und seiner Zeit. Die Gesellschaft veranstaltet Konzerte, Vorträge, Symposien und Ausstellungen. Seit 1980 richtet sie in regelmäßigen Abständen Schumannfeste aus, die zu den Höhepunkten des Düsseldorfer Kulturlebens zählen, und führte seit 1994 dreimal den internationalen Klavierwettbewerb "Concours Clara Schumann" mit großem Erfolg durch.
Homepage der Robert-Schumann-Gesellschaft
Düsseldorfer Marionettentheater
Das Düsseldorfer Marionetten-Theater befindet sich im Palais Wittgenstein und bietet fast 100 Besuchern Platz. Das Repertoire ist vielfältig und will mit Fabeln, Märchen, Dramen sowie klassischem und modernem Musiktheater vor allem Erwachsene und - je nach Inszenierung - auch größere Kinder ab 8 Jahren ansprechen.
Hompage des Marionettentheaters
Profanarchitektur
Vodafonehaus
Die Rheinuferpromenade besteht aus den Abschnitten Tonhallenufer, Schlossufer, Rathausufer und Mannesmannufer. Das letztere wird von den Verwaltungsbauten des ehemaligen Mannesmann-Konzerns dominiert, zu denen neben dem 1911 von Peter Behrens errichteten Mannesmann-Haus auch das 1956-1958 geplante und gebaute Mannesmannhochhaus, das heutige "Vodafone-Hochhaus", gehört. Die deutschen Architekten Egon Eiermann und Paul Schneider-Esleben konstruierten damals dieses erste deutsche Hochhaus mit einer Stahlrohr-Tragkonstruktion. Zur Hervorhebung des Gebäudes ist die Rheinuferpromenade hier durch einen anderen Belag gekennzeichnet, auch ist die Baumallee an dieser Stelle ebenso wie am Alten Hafen und am Burgplatz unterbrochen.
Homepage von Baukunst NRW