Frank Becker
Frank Becker ist einer der engagiertesten Amateurfotografen im Bilderbuch Düsseldorf. Einer seiner Schwerpunkte liegt auf der Architekturfotografie, die er sehr professionell umsetzt. Was ihn auszeichnet, ist der Blick für ungewöhnliche Ansichten, die seinen Motiven Monumentalität und distanzierende Kühle verleihen. Ein wesentliches Gestaltungsmittel sind bei ihm das Licht und Farbeffekte.
![]() |
![]() |
![]() |
||
| Architektur | Architektur sw |
Breitbild | ||
![]() |
![]() |
![]() |
||
| Landschaft | Landschaft sw |
Nahaufnahmen |
Biographie von Frank Becker:
|
1962 |
geboren in Marl |
|
|
1970 |
erste Versuche mit einer ganz einfachen Ritsch-Ratsch-Kamera |
|
|
1974 |
durfte ich die alte manuelle Kamera meines Vaters benutzen |
|
|
1976 |
in der Schule an der Foto AG teilgenommen. Filme und Bilder selber entwickeln - das hat Spaß gemacht. Schwarz weiß fand ich damals schon toll |
|
|
1978 |
ich habe meine erste eigene Spiegelreflexkamera bekommen |
|
|
1979 |
Mitarbeit für ca. 3 Jahre in einem Fotoclub in Herten. Habe hier immer neidvoll auf die Leute geguckt, die eine Leica oder insbesondere eine Nikon F3 hatten. Die F3 war damals für mich unerreichbar und meine Traumkamera. Habe mir für meine Kamera immer mehr Zubehör angeschafft. Da ich immer schon viel fotografierte, bin ich aus Kostengründen auf Dias umgestiegen. Fotografierte damals schon immer gerne Dinge, die man so am Rande sieht |
|
|
1995 |
meine Spiegelreflex hat lange durchgehalten und meine erste Fotoausrüstung befindet sich heute noch in meinem Fotokoffer. Doch in diesem Jahr kam der große Tag. Ich habe mir die Nikon F3HP neu gekauft. Die Kamera war von 1980 bis 2002 auf dem Markt und ist somit die am längsten produzierte Profikamera überhaupt. Das wird es heute so nicht mehr geben. Wo immer es ging hatte ich die Kamera dabei, man könnte ja was verpassen. Die Ausrüstung wurde größer und der Anspruch stieg auch. Überblendprojektor und Nikon Diascanner, sowie die Bildbearbeitung am PC kamen nun dazu. Bei den Motiven war ich nie festgelegt und habe schon immer gerne experimentiert |
|
|
2002 |
die D100 kam auf den Markt und ich habe mich von meiner F3 und dem Diascanner getrennt. Dann folgten die Nachfolger und Dank der Digitalfotografie konnte man auch mehr ausprobieren, ohne auf die Folgekosten zu achten. Was auch immer interessanter wurde, war das Ausdrucken der Bilder |
|
|
2010 |
heute liegen meine Schwerpunkte im Experimentieren mit Farbeffekten und Licht |
|
| Der Betrachter muss auf die wichtigen Teile des Fotos gelenkt werden, sodass die Wirkung des Bildes auf den Betrachter über geht. Viele Fotos wirken aber besonders gut im Großformat. Bei den Motiven bin ich weiterhin nicht festgelegt. Sie müssen nur interessant sein. Dabei finde ich es toll, momentane Eindrücke für die Ewigkeit festhalten zu können. Was aber nach wie vor mein Lieblingsbereich ist, das sind Schwarz weiß Bilder. Die haben immer noch eine besondere Wirkung. All die Jahre habe ich mir viel selbst beigebracht. Heute sieht man Unterschiede, die man früher nicht gesehen hat. Aber das ist das Schöne am Fotografieren. Es wird nie langweilig und man sieht immer wieder etwas Neues. Bisher lagen viele Bilder immer in der Schublade. Hier hat man nun ein schönes Portal, um die Bilder zu präsentieren. Seit Jahren möchte ich schon Bilder ausstellen, aber leider vergeht die Zeit so schnell. Man sollte manchmal einfach Dinge tun. Es ist nach wie vor ein sehr schönes Hobby und ein Zitat trifft immer noch sehr passend zu: "Das Auge macht das Bild, nicht die Kamera" |
||





