Klaus Lenzen
"Mein Weg zu einem ambitionierten Hobbyfotografen hat (erst) im Jahre 2007 begonnen und Auslöser war meine zweite große „Freizeit-Leidenschaft“ – die Lauferei. In diesem Jahr habe ich mit der Betreuung einer Laufgruppe begonnen, die sich auf den Düsseldorfer Marathon vorbereitete. Unsere langen Trainingsläufe führten uns immer wieder auch auf eine große Rheinrunde von Kaiserswerth bis zur Rheinkniebrücke und dabei reifte in mir der Gedanke, diese schönen Ausflüge mit der Kamera festzuhalten. Im Vordergrund stand natürlich die Ablichtung dieser sportlichen Menschen und das alles immer „ in Eile“, zumeist in der Bewegung, im Laufen. Wichtig war für mich der Blickwinkel, die Sicht des Läufers."
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| Düsseldorf ist bunt | Hauptbahnhof Gleis 4 |
Landschaft und Mehr | ||
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| Landschaftsläufer | Marmor, Stein und Eisen |
Rheinimpressionen |
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| Über sieben Brücken mußt Du gehn |
"Eine besondere fotografische und auch läuferische Herausforderung war dann der Düsseldorfer Marathon 2008 und 2009, bei denen ich ebenfalls die Kamera im Einsatz hatte. Auch hier wollte ich eine andere, ungewohnte Perspektive festhalten, „Mittendrin, statt nur dabei“. Die Sicht der Marathonläufer, der Blick auf die Zuschauer am Straßenrand, der Zieleinlauf an der Rheinwerft.
Verbunden damit war natürlich ein großer Lernprozess. Licht, Schatten, Perspektive, Hintergrund, Maßstab, all dies will ausprobiert sein. Dann auch der „Mut“ während der Bewegung , „aus der Hand“ , ohne Blick durch Sucher oder auf Display zu fotografieren, gegen die Sonne, bei „Wind und Wetter“ – alles das musste mein treuer Begleiter, meine Panasonic Lumix TZ 10 erleiden. Diese habe ich sinnigerweise bei einer Tombola beim Himmelgeister Halbmarathon gewonnen.
Und so nach und nach, Schritt für Schritt, konnte ich bei den sehr zahlreichen Aufnahmen, der anschließenden Sichtung und Bearbeitung, meinen fotografischen Blick schulen und weiterentwickeln.
Dieser Blick ist fokussiert auf Momente, auf Blickwinkel, die sich häufig aus der Situation heraus und unvermittelt ergeben und so nicht wiederholbar sind – ich bin ja auch zumeist in Eile.. Bin oft erstaunt und auch fasziniert, dass sich immer wieder neue, interessante Motive ergeben, obwohl ich an manchen Stellen schon „x-mal“ vorbeigelaufen oder mit dem Zug vorbeigefahren bin. Aber jeder Tag hat seine besondere Stimmung, sein ganz besonderes Licht und das ist es doch, was das Fotografieren so spannend macht.
Zuweilen gönne ich mir bei Fotospaziergängen, zumeist im Urlaub, ein wenig mehr Muße. Dann kommt meine „gute“ Kamera zum Einsatz, die Panasonic DMC G1.
Andreas Feininger hat einmal gesagt: „Ich vermeide absichtlich Motive, die schon von anderen erfolgreich abgelichtet worden sind, es sei denn, ich merke, dass ich es noch besser machen kann“.
Den ersten Teil seiner Aussage habe ich mir ein wenig zum Leitmotiv gemacht, der zweite Teil sollte den großen Meistern vorbehalten sein."






